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Aktuelle Veranstaltungen

Moshe Zimmermann. People gone mad. Wie die Demokratie sich selbst zerstört

Das Martin-Niemöller-Haus und Schleichers Buchhandlung laden gemeinsam zu folgender Veranstaltung in die Jesus-Christus-Kirche Dahlem ein:

Wann und warum kommen Demokratien vom Kurs ab?
Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Moshe Zimmermann

Datum: Dienstag, 2. Juni, 19.00 Uhr
Ort: Jesus-Christus-Kirche, Hittorfstraße 23, 14195 Berlin

Eintritt frei, über eine Spende freuen wir uns.

Warum geraten scheinbar gefestigte Demokratien mit einer starken Zivilgesellschaft ins Wanken, gewinnen gefährliche Populisten die Oberhand oder ergreift gar ein faschistischer
„Führer“ die Macht? Was bringt Menschen dazu, sich von hart erkämpften Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität abzuwenden?
Der renommierte Historiker Moshe Zimmermann analysiert markante historische Beispiele wie die Dreyfus-Affäre in Frankreich, den McCarthyismus in den USA, die Weimarer Republik, aber vor allem die aktuellen Entwicklungen seit 1989 in den USA, in anderen westlichen Demokratien und in Israel. Moshe Zimmermann zeigt, wie wir den Feinden der Demokratie auf die Spur kommen können, bevor es zum „point of no return“ kommt.

Nach dem Vortrag spricht der Journalist und Autor Werner Sonne mit Prof. Dr. Peter Steinbach und Prof. Dr. Moshe Zimmermann über Kipppunkte von Demokratien und die aktuelle Situation in Israel.

 

 

Komplikationen des Entliebens

Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Susanne Schirdewahn und Armin Wühle in Lesung und Gespräch
Moderation: Thorsten Dönges

Was macht es mit einem Menschen, von einem Moment auf den nächsten verlassen zu werden? Zwei neue Bücher erzählen von Figuren, die sich in dieser Situation befinden.

In Susanne Schirdewahns Roman »Karacho« (Voland & Quist, 2026) ist es die Künstlerin Kira, Mitte vierzig, die mit ihrem Ehemann Vau und zwei jugendlichen Söhnen in Berlin lebt. Eines Tages verabschiedet sich Vau mit den Worten: Ich liebe dich nicht mehr. Kira muss sich entlieben, und das ist kompliziert.

Armin Wühle erzählt in »Mala Visión« (Albino, 2026) von Rafa, der sechs Jahre eine Beziehung mit Hannes geführt hat. Doch dann, gerade als die beiden zusammenziehen wollen, verschwindet Hannes von einem Tag auf den anderen. Bei Instagram tauchen Fotos von ihm in Mexiko auf; spontan reist Rafa hinterher, um den Freund zur Rede zu stellen: Ein lebensgefährlicher Irrweg beginnt.

Im Zentrum dieses Abends steht die Frage, welche Wege sich öffnen, wenn Liebe endet. Und das Nachdenken darüber, wie sich die Beschreibung von Ausnahmezuständen in ein literarisches Kunstwerk verwandeln lässt.

 

Hans Pleschinski. Bildnis eines Unsichtbaren

Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 25. Mai 2026, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Gesprächspartner∙innen: Anja Kampmann und Jens Bisky
Moderation: Maike Albath

Ein deutscher Abiturient reist Mitte der 1970er Jahre nach Paris und nimmt in einer Jugendherberge Quartier. Als er am nächsten Morgen aufwacht, sitzt ihm ein schöner junger Mann gegenüber, und um den neugierigen Niedersachsen ist es geschehen. Gemeinsam mit Serge erobert der Ich-Erzähler Paris. Aber nicht Serge, sondern der ältere Volker, Galerist und eingeschworener Bohemien, wird letztlich zu seinem Begleiter. In seinem Roman »Bildnis eines Unsichtbaren« (C.H.Beck, 2026) schildert Hans Pleschinski die unbändige Lebenslust jener Jahre, erzählt von einer großen Liebe und der Münchner Schwulenszene. Grundiert wird das spektakuläre Epochenbild, das dem Autor 2002 den Durchbruch brachte und jetzt in einer Neuausgabe erscheint, vom Beginn der Aids-Epidemie.

Aus Anlass seines 70. Geburtstags blicken wir im Studio LCB mit Jens Bisky und Anja Kampmann auf das breit gefächerte Werk von Hans Pleschinski zurück.

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Die Buchhandlung 
an der FU Berlin

Königin-Luise-Straße 41
14195 Berlin

Telefon 030-841 902-0
Telefax 030-841 902-13
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Montag bis Freitag: 10 - 18.30 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr
Adventsamstage: 10 - 18.30 Uhr

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