Telefon 030-841 902-0  |  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
fb google maps

Aktuelle Veranstaltungen

Jens Bisky. Berlin. Biographie einer großen Stadt

Jens Bisky. Berlin. Biographie einer großen Stadt

Rowohlt Berlin Verlag
 
Datum: Dienstag, 29. Oktober 2019, 19.30 Uhr
 
Moderation: Shelly Kupferberg
 
Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)
 
Buchvorstellung und Gespräch
 
Parvenü unter den Großstädten, Labor der Moderne, Symbol des zerrissenen 20. Jahrhunderts: In Berlin konzentriert sich nicht nur deutsche, sondern auch europäische Geschichte. Beides hat Jens Bisky im Blick, wenn er die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis in die Gegenwart nachzeichnet. Beginnend mit der Gründung Alt-Berlins und Cöllns an den Ufern der Spree, schildert er den Aufstieg der dann vereinigten Stadt, die immer äußerst wandlungsfähig war und offen: für die verfolgten französischen Hugenotten und die Denker der Aufklärung unter preußischer Herrschaft; später als Metropole der Proletarier und Großindustriellen, Banker und Nobelpreisträger, und als „Place to be“ der Goldenen Zwanziger. All das wird bei Bisky anschaulich erfahrbar, genauso aber auch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und die spannungsgeladene Atmosphäre nach 1945, als sich hier die großen Machtblöcke gegenüberstehen.
Jens Bisky, ein herausragender Kenner Preußens, legt eine Gesamtdarstellung der Geschichte Berlins vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Eine faszinierende Erzählung über Entstehung und Aufstieg, Fall und Neubeginn – und zugleich ein packendes Panorama deutscher wie europäischer Geschichte im Spiegel einer einzigartigen Metropole.
 
Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die "Berliner Zeitung" und ist seit 2001 Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung". Er ist Autor mehrerer begeistert aufgenommener Bücher.
 
Autorenfoto: © Bernhardt Link
Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde

Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde

Verlag C.H. Beck
 
Datum: Dienstag, 05. November 2019, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter
 
Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)
 
 
Buchvorstellung und Gespräch
 
Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Was genau lief im Osten ab, als er vom Westen übernommen wurde? Worin unterscheidet sich Ostdeutschland von anderen Regionen in der Bundesrepublik? Und weshalb sind Populisten und Extremisten hier so erfolgreich? Ohne Scheuklappen stellt der ostdeutsche Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in seinem Buch harte Fakten neben persönliche Erfahrungen - und liefert damit das politische Buch der Stunde.
Die Revolution in der DDR kam völlig überraschend. Als die Mauer fiel, hatte niemand damit gerechnet. Die Herstellung der deutschen Einheit erfolgte in einem rasanten Tempo. Fast nichts blieb im Osten so, wie es war. Die Menschen mussten ihren Alltag, ihr Leben von heute auf morgen komplett neu einrichten. Die sozialen Folgen waren enorm und sind im Westen bis heute meist unbekannt. Ilko-Sascha Kowalczuk erklärt in seinem kurzweiligen Essay, wie sich die Umwandlung Ostdeutschlands vollzog, welche Gewinne und Verluste die Menschen dort verbuchten und wie die ostdeutsche Gegenwart mit der Vergangenheit von vor und nach 1989 zusammenhängt. Er entfaltet dabei ein breites politisches, ökonomisches und gesellschaftliches Panorama - mit Ecken und Kanten, voller Überraschungen und Zuspitzungen. Eine kontroverse Debatte zum Jubiläum ist garantiert.

Ilko-Sascha Kowalczuk machte in der DDR eine Lehre zum Baufacharbeiter und anschließend zum Pförtner. Von 1990 bis 1995 studierte er Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2002 an der Universität Potsdam. Er war als ehrenamtliches Mitglied Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages: Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit (1995 bis 1998). Seit 2001 ist er Projektleiter in der Forschungsabteilung des Stasi-Unterlagenbeauftragten, seit April 2018 ist er im Forschungsurlaub und Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. (bpb.de)
 
Autorenfoto: © Ekko von Schwichow

PREMIERE ------- Vorhang auf: Neuerscheinungen im Gespräch

Datum: Dienstag, 12. November 2019, 19.30 Uhr

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Wir erkunden die Welt: Seite für Seite, Buch für Buch stellt Ihnen das Team von PREMIERE regelmäßig Neuerscheinungen vor.

Sachbücher, besonders aus den Bereichen Geschichte, Zeitgeschichte und Politik, Biographien und Belletristik werden auf Gedanken und Zusammenhänge befragt, Autoren zum Gespräch eingeladen.


Es diskutieren über aktuelle und bewährte Buchtitel:
Kerstin Decker (Buchautorin und Publizistin), Michael Jeismann (Historiker und Autor), Christian Richter (Buchhändler), Barbara Stollberg-Rilinger (Direktorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin und Autorin).


Michael Faber (Verleger, Leipzig). Literatur und Buchkunst 2019

Michael Faber (Verleger, Leipzig). Literatur und Buchkunst 2019

Wir möchten Ihnen das Programm des Verlags Faber & Faber (wieder gegründet 2019), nebst einer Exkursion in die Verlagsgeschichte, vorstellen.

 

Datum: Dienstag, 19. November 2019, 20 Uhr

Ort: Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf, Königin-Luise-Str. 41, 14195 Berlin
Eintritt: 5,-€ (Wein inklusive)

 

1990 gründeten der legendäre Verleger u.a. des Aufbau Verlages Elmar Faber und sein Sohn Michael Faber den Verlag Faber & Faber und die bibliophile Sisyphos-Presse: Einen Verlag, der sowohl zeitgenössische Literatur  (wie z.B. den Erstling von Uwe Tellkamp, aber auch Fritz Rudolf Fries und die unbedingt lesenswerten Memoiren des kürzlich verstorbenen Werner Heiduczek) veröffentlichte und der die Reihe der Graphischen Bücher - Erstlingswerke deutscher AutorInnen  von Benn, Brecht, Kafka, Enzensberger, Ringelnatz und Rühmkorf bis Volker Braun, Christoph Hein und Christa Wolf begründete, in bibliophiler Ausstattung und mit Illustrationen und Originalgraphik u.a. von Bernhard Heisig, Johannes Grützke, Egbert Herfurth, Hans Ticha oder Jan Peter Tripp. Und der die "schwarze Kunst", das optimal typographisch gestaltete und zeitgenössisch illustrierte Buch zu neuer Blüte brachte.

Wegen beruflicher Abwesenheit (Michael Faber war Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig) und dem Tod von Elmar Faber hat der Verlag ein paar Jahre pausiert und ist nun seit 2019 wieder am Start. Mit zeitgenössischen Autoren wie Christoph Hein, Dorothea Dieckmann und Joseph Haslinger, mit einem wunderbaren Debüt von Désirée Opela; mit Klassikern wie Theodor Fontane, mit Javier Marías und Joseph Roth, Ingeborg Bachmann und Raymond Federman; mit Künstlern wie Hartwig Ebersbach, Klaus Waschk, Hubertus Giebe und Christian Mischke, aber auch der jungen kolumbianischen Künstlerin Stefhany Y. Lozano.

Genießen Sie einen Einblick in die Kunst der schönen Bücher. Der Verleger stellt Ihnen die aktuellen Autoren und Künstler des Verlags vor, die illustrierten Bücher und edle Vorzugsausgaben.

Rüdiger Safranski. Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie

Rüdiger Safranski. Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie

Hanser Verlag
 
Datum: Mittwoch, 04. Dezember 2019, 19.30 Uhr
 
Moderation: Christian Richter
 

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Buchvorstellung und Gespräch

 

Friedrich Hölderlin ist der große Unbekannte unter den Klassikern der deutschen Literatur: ein Genie des Zusammenwirkens von philosophischer, religiöser und poetischer Kraft.
Der 250. Geburtstag im März 2020 ist eine gute Gelegenheit, sich ihm und seinem Geheimnis zu nähern. Rüdiger Safranskis Biographie gelingt das auf bewundernswerte Weise. Dies ist die Geschichte eines Einzelgängers, der keinen Halt im Leben fand, obwohl er hingebungsvoll liebte und geliebt wurde. Als Dichter, Übersetzer, Philosoph, Hauslehrer und Revolutionär lebte Hölderlin in zerreißenden Spannungen, unter denen er schließlich zusammenbrach. Seelisch tief verwundet, verbrachte er die zweite Hälfte seines Lebens im Tübinger Turm. Erst das 20. Jahrhundert entdeckte seine tatsächliche Bedeutung, manche verklärten ihn sogar zu einem Mythos. Und so folgt Rüdiger Safranski auch den Spuren, die Hölderlin in der Nachwelt hinterlassen hat.
Rüdiger Safranski, geboren 1945, ist Philosoph und wurde durch seine in viele Sprachen übersetzten Biographien über E. T. A. Hoffmann, Schopenhauer, Heidegger, Nietzsche, Schiller, Goethe und die Freundschaft von Goethe und Schiller bekannt. Seine philosophischen Essays handeln von der Wahrheit, vom Bösen, von der Romantik, der Globalisierung sowie von der Zeit. Zuletzt wurde er mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und mit dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet.
 
Autorenfoto: © Peter-Andreas Hassiepen
Schleichers Buchhandlung Berlin Logo

Schleichers Buchhandlung

Die Buchhandlung
an der FU Berlin
Königin-Luise-Str.41
14195 Berlin
Tel: 030-841 902-0
Fax: 030-841 902-13
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.schleichersbuch.de

ROUTENPLANER

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 - 19 Uhr
Samstag: 9.30 - 16 Uhr
Adventsamstage: 9 - 19 Uhr

    
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen