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Aktuelle Veranstaltungen

Frido Mann. Das Weiße Haus des Exils

Frido Mann. Das Weiße Haus des Exils

S. Fischer Verlag

Datum: Mittwoch, 24.10.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag

 Lesung und Gespräch

1942 bezog Thomas Mann sein neues Haus in Pacific Palisades. Es ist ein Refugium für den Schriftsteller gewesen, ein Treffpunkt des Exils und ein Ort der Geborgenheit für den Enkel. Im März 2018 kehrt Frido Mann auf den Spuren seiner Erinnerung zurück, kurz bevor das Haus von der Bundesregierung als Zentrum des transatlantischen Dialogs eröffnet werden soll. Frido Mann erinnert an das politische Engagement der Manns im Exil und sieht sich mit der Frage konfrontiert, welche Wirkung der offene Dialog heute – in Trumps Amerika – noch entfalten kann. Sein Essay ist ein radikales Plädoyer für Verantwortung und Verständigung in einer Zeit der globalen Krise.

Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie viele Jahre als klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München.

 

Autorenfoto: Thomas Elsner

Horst Bredekamp. Berlin am Mittelmeer. Kleine Architekturgeschichte der Sehnsucht nach dem Süden

Horst Bredekamp. Berlin am Mittelmeer. Kleine Architekturgeschichte der Sehnsucht nach dem Süden

Wagenbach Verlag

Datum: Mittwoch, 31.10.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Susanne Schüssler

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

Vortrag und Gespräch

 

In Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach

Berlin gilt als eine Stadt, die sich quasi aus dem Nichts immer wieder neu erfunden hat. Dabei gibt es eine starke Traditionslinie, die Berlin in jeder Epoche ihrer Architekturgeschichte sichtbar prägte: die Orientierung an der Kunst der Mittelmeerländer, die der Stadt schon früh einen südlichen Charakter verlieh.

Ein prominentes Beispiel ist Schlüters barockes Schloss in der Mitte Berlins. Auch die Architektur des neu errichteten Schlosses nimmt diese Bezüge wieder auf, wie Horst Bredekamp in seinem Buch zeigt. Doch die Fertigstellung des Humboldt Forums 2019 verändert nicht nur die Stadtlandschaft in Berlin-Mitte, sondern bedeutet auch für die Museen einen enormen Umbruch.

Mit dem Umzug der Sammlungen der außereuropäischen Kulturen ins neu errichtete Schloss müssen sich nicht zuletzt die Dahlemer Museen neu erfinden. Haben sie die Chance, sich in einen lebendigen Campus für Bildung und Forschung zu verwandeln?

Publikumsbeteiligung erwünscht!

Horst Bredekamp, geboren 1947 in Kiel, studierte Kunstgeschichte an der Universität Marburg. Seit 1993 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität.

Susanne Schüssler, geboren 1962 in München, ist Verlegerin.

 

Autorenfoto: Barbara Herrenkind

Jörn Leonhard. Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918 – 1923

Jörn Leonhard. Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918 – 1923

C.H.Beck Verlag

Datum: Montag, 05.11.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

In Kooperation mit dem Verlag C.H.Beck

Buchvorstellung und Gespräch


Aus aller Welt kamen im Frühjahr 1919 Diplomaten und Staatsmänner nach Paris, um den größten Krieg, den die Welt bis dahin gesehen hatte, zu beenden und eine neue Friedensordnung zu errichten. Meisterhaft erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt vom Krieg in den Frieden schlitterte und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete. Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Wie sollte man ihn beenden? Leonhards eindrucksvolles Buch erkundet die Ereignisse in Europa und darüber hinaus: Es werden die hochfliegenden Erwartungen und die teils gegenläufigen Versprechen ebenso deutlich wie die erdrückenden Probleme bei der Umsetzung. Ob im Blick auf untergehende Reiche und neue Staaten, ethnische Minderheiten oder das neue Phänomen von Flucht und Vertreibung – aus der Art und Weise, wie der Krieg zu Ende ging, entstand ein schwieriges Erbe – bis in unsere Zeit.

 

Autorenfoto: Ekko von Schwichow

Jens Bisky. Berlin. Biographie einer großen Stadt

Jens Bisky. Berlin. Biographie einer großen Stadt

Rowohlt Berlin Verlag
 

Datum: Januar 2019 (IN PLANUNG), 19.30 Uhr

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

Buchvorstellung und Gespräch


Parvenü unter den Großstädten, Labor der Moderne, Symbol des zerrissenen 20. Jahrhunderts: In Berlin konzentriert sich nicht nur deutsche, sondern auch europäische Geschichte. Beides hat Jens Bisky im Blick, wenn er die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis in die Gegenwart nachzeichnet. Beginnend mit der Gründung Alt-Berlins und Cöllns an den Ufern der Spree, schildert er den Aufstieg der dann vereinigten Stadt, die immer äußerst wandlungsfähig war und offen: für die verfolgten französischen Hugenotten und die Denker der Aufklärung unter preußischer Herrschaft; später als Metropole der Proletarier und Großindustriellen, Banker und Nobelpreisträger, und als „Place to be“ der Goldenen Zwanziger. All das wird bei Bisky anschaulich erfahrbar, genauso aber auch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und die spannungsgeladene Atmosphäre nach 1945, als sich hier die großen Machtblöcke gegenüberstehen.
Jens Bisky, ein herausragender Kenner Preußens, legt eine Gesamtdarstellung der Geschichte Berlins vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Eine faszinierende Erzählung über Entstehung und Aufstieg, Fall und Neubeginn – und zugleich ein packendes Panorama deutscher wie europäischer Geschichte im Spiegel einer einzigartigen Metropole.

Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die "Berliner Zeitung" und ist seit 2001 Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung". Er ist Autor mehrerer begeistert aufgenommener Bücher.

 

Autorenfoto: Bernhardt Link

1968 – Rückblick nach 50 Jahren

1968 – Rückblick nach 50 Jahren

Zwei Autoren im Gespräch über ihre Bücher

Datum: Mittwoch, 19.09.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

In Kooperation mit dem Klett-Cotta Verlag

 

Gretchen Dutschke. 1968. Worauf wir stolz sein dürfen (kursbuch. edition)
Immer ganz nahe am Geschehen und von den öffentlichen Ereignissen mit ihrer Familie direkt betroffen, ist Rudi Dutschkes Ehefrau eine äußerst wichtige, authentische Zeitzeugin. Deshalb ist ihr kritisch reflektierender Blick aus heutiger Sicht auf den gesellschaftlichen Aufbruch der 60er Jahre und dessen Wirkung für die Gegenwart von hohem Wert.

Gretchen Dutschke ist gebürtige Amerikanerin und kam zum Studieren nach Deutschland, wo sie 1964 Rudi Dutschke kennenlernte.

Wolfgang Kraushaar. Die blinden Flecken der 68er Bewegung (Klett-Cotta Verlag)
Der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar erforscht Protestbewegungen der Neuzeit, auch die 68er Revolte, die RAF und den linken Terrorismus. In seinem aktuellen Buch problematisiert er die vorherrschenden Deutungsmuster der 68er-Bewegung, insbesondere das Verhältnis der Gruppen und Akteure zur Gewalt, was letztlich zum Bedeutungsverlust der Bewegung als Motor des demokratischen Aufbruchs und zu deren Zerfall geführt hat. Dennoch reichen ihre positiven Impulse in die gesellschaftliche Gegenwart hinein.

Wolfgang Kraushaar arbeitet seit 1987 als Politikwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Im Zentrum seiner Forschungen stehen Protestbewegungen und der moderne Terrorismus.

50 Jahre Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf

50 Jahre Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf

 

seit 1968!

 

Einladung zum Ladenfest

 

Bei Musik, Wasser und Wein möchten wir mit Ihnen zurückblicken auf bewegte Zeiten und ein Stück Dahlem-Geschichte.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Besuch bei uns?

Oder an Bücher, die Ihnen zu unverzichtbaren Begleitern wurden?

 

Schreiben Sie uns eine Postkarte, einen Brief, eine Mail, ein Fax

mit Ihren Erinnerungen an uns, seien es erfreuliche oder kuriose, kritische oder lobende.

Was Sie mit uns verbindet, würden wir gern auf unserer Homepage veröffentlichen oder im Schaufenster präsentieren.

Bleiben Sie uns gewogen und feiern Sie mit uns Geburtstag.
 
 
Musik von Tal Arditi (Gitarre)
 
 

Samstag, 22.September 2018

15 – 20 Uhr

Ralf Rothmann. Der Gott jenes Sommers

Ralf Rothmann. Der Gott jenes Sommers

Suhrkamp Verlag

Datum: Donnerstag, 27.09.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Claus-Ulrich Bielefeld

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Lesung und Gespräch


Ein Kind im Krieg: Anfang 1945 muss die zwölfjährige Luisa Norff mit ihrer Mutter und der älteren Schwester aus dem bombardierten Kiel aufs Land fliehen. Das Gut ihres Schwagers Vinzent, eines SS-Offiziers, wird ein unverhoffter Raum der Freiheit: Kein Unterricht mehr, und während alliierte Bomber ostwärts fliegen und immer mehr Flüchtlinge eintreffen, streift die Verträumte durch die Wälder und versucht das Leben diesseits der Brände zu verstehen: Was ist das für eine Beunruhigung, wenn sie den jungen Melker Walter sieht, wer sind die Gefangenen am Klostersee, wohin ist ihre Schwester Billie plötzlich verschwunden, und von wem bekommt die Perückenmacherin eigentlich die Haare? Und als ihr auf einem Fest zu Vinzents Geburtstag genau das widerfährt, wovor sich alle Frauen in jenen Tagen fürchten, bricht Luisa unter der Last des Unerklärlichen zusammen.

»Ralf Rothmann zählt mit seiner eindringlichen Poetik zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren, und als Erzähler ist er womöglich der feinnervigste seiner Generation.« Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Claus-Ulrich Bielefeld, geboren 1947 in Bad Schwalbach, lebt in Berlin. Er studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und war Literaturredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sowie Literaturkritiker für diverse Zeitungen.

 

Autorenfoto: Heike Steinweg

Rüdiger Schaper. Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten

Rüdiger Schaper. Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten

Siedler Verlag

Datum: Donnerstag, 04.10.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)


"
Alexander von Humboldt ist 57 Jahre alt, er ist weltberühmt und pleite und muss nach Berlin zurück." So beginnt Rüdiger Schapers Biographie des großen Universalgelehrten, die einen neuen Blick auf diese welthistorische Figur gewährt. Denn aus der Perspektive der letzten Lebensjahrzehnte, die Humboldt, nach seinen Entdeckerjahren in Übersee, nun weitgehend in der ungeliebten preußischen Heimat verbringt, lässt Schaper dieses Forscherleben Revue passieren. Er widmet sich dessen Reisen ebenso wie seiner schillernden Persönlichkeit und spürt dabei auch dem preußischen Erbe nach, das ihn zeitlebens begleitet hat. Und hier, in der preußischen Heimat, zieht Humboldt Bilanz: Hier wird er Geist und Materie, Natur und Geschichte, Wissenschaft und Kunst und die eigenen Reiseabenteuer in ein universelles System überführen.

Rüdiger Schaper, Jahrgang 1959, leitet das Kulturressort des Berliner "Tagesspiegel", für den er seit 1999 tätig ist. Zuvor war er zehn Jahre lang Kulturkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin.

 

Autorenfoto: Kai-Uwe Heinrich

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