Zum Hauptinhalt springen
Telefon 030-841 902-0  |  Montag bis Freitag: 10.00 - 18.30 Uhr | Samstag: 10.00 - 16 Uhr

Aktuelle Veranstaltungen

Lena Gorelik. Alle unsere Mütter

Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 5. Mai 2026, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Die Gewinnerin des Preises der Literaturhäuser 2026 in Lesung und Gespräch
Gesprächspartner: Thomas Böhm

Im Gespräch mit Thomas Böhm stellt Lena Gorelik ihren gerade bei Rowohlt erschienenen Roman vor – »Alle meine Mütter«: „Ich lege sie aus wie Pflastersteine. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden.“

Lena Gorelik erhält dieses Jahr den Preis der Literaturhäuser. Sie ist nicht nur Autorin mehrerer aufsehenerregender Romane (zuletzt 2021: »Wer wir sind«, Rowohlt), sondern nutzt die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um kritisch differenziert auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Als Mit-Herausgeberin von »Trotzdem sprechen« (Ullstein, 2024) trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Die gemeinsam mit Carolin Emcke gestaltete Lese-Performance zu József Debreczenis »Kaltes Krematorium« (S. Fischer, 2024, Ü: Timea Tankó) trug dazu bei, die Erinnerung an NS-Verbrechen wachzuhalten.

 

Komplikationen des Entliebens

Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Susanne Schirdewahn und Armin Wühle in Lesung und Gespräch
Moderation: Thorsten Dönges

Was macht es mit einem Menschen, von einem Moment auf den nächsten verlassen zu werden? Zwei neue Bücher erzählen von Figuren, die sich in dieser Situation befinden.

In Susanne Schirdewahns Roman »Karacho« (Voland & Quist, 2026) ist es die Künstlerin Kira, Mitte vierzig, die mit ihrem Ehemann Vau und zwei jugendlichen Söhnen in Berlin lebt. Eines Tages verabschiedet sich Vau mit den Worten: Ich liebe dich nicht mehr. Kira muss sich entlieben, und das ist kompliziert.

Armin Wühle erzählt in »Mala Visión« (Albino, 2026) von Rafa, der sechs Jahre eine Beziehung mit Hannes geführt hat. Doch dann, gerade als die beiden zusammenziehen wollen, verschwindet Hannes von einem Tag auf den anderen. Bei Instagram tauchen Fotos von ihm in Mexiko auf; spontan reist Rafa hinterher, um den Freund zur Rede zu stellen: Ein lebensgefährlicher Irrweg beginnt.

Im Zentrum dieses Abends steht die Frage, welche Wege sich öffnen, wenn Liebe endet. Und das Nachdenken darüber, wie sich die Beschreibung von Ausnahmezuständen in ein literarisches Kunstwerk verwandeln lässt.

 

Hans Pleschinski. Bildnis eines Unsichtbaren

Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 25. Mai 2026, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Gesprächspartner∙innen: Anja Kampmann und Jens Bisky
Moderation: Maike Albath

Ein deutscher Abiturient reist Mitte der 1970er Jahre nach Paris und nimmt in einer Jugendherberge Quartier. Als er am nächsten Morgen aufwacht, sitzt ihm ein schöner junger Mann gegenüber, und um den neugierigen Niedersachsen ist es geschehen. Gemeinsam mit Serge erobert der Ich-Erzähler Paris. Aber nicht Serge, sondern der ältere Volker, Galerist und eingeschworener Bohemien, wird letztlich zu seinem Begleiter. In seinem Roman »Bildnis eines Unsichtbaren« (C.H.Beck, 2026) schildert Hans Pleschinski die unbändige Lebenslust jener Jahre, erzählt von einer großen Liebe und der Münchner Schwulenszene. Grundiert wird das spektakuläre Epochenbild, das dem Autor 2002 den Durchbruch brachte und jetzt in einer Neuausgabe erscheint, vom Beginn der Aids-Epidemie.

Aus Anlass seines 70. Geburtstags blicken wir im Studio LCB mit Jens Bisky und Anja Kampmann auf das breit gefächerte Werk von Hans Pleschinski zurück.

Schleichers Buchhandlung Berlin Logo

Die Buchhandlung 
an der FU Berlin

Königin-Luise-Straße 41
14195 Berlin

Telefon 030-841 902-0
Telefax 030-841 902-13
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10 - 18.30 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr
Adventsamstage: 10 - 18.30 Uhr

Shop: 24 Stunden täglich
Datenschutz bei Schleichers

Schleichers bei Facebook
Schleichers bei Instagram

✉ Kartenbestellung / Signiertes Buch reservieren
✉ Newsletter abonnieren