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Aktuelle Veranstaltungen

Nicole Seifert. Einige Herren sagten etwas dazu

Nicole Seifert. Einige Herren sagten etwas dazu

Eine Veranstaltung im und vom LCB.

Datum: Dienstag, 13. Februar 2024, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt:  8,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Lesung und Gespräch
Gesprächspartnerin: Daniela Dröscher



„Diese Leute befassen sich das ganze Jahr mit Literatur und haben offenbar keine Lust, in diesen drei Tagen das Nämliche zu tun“ (Ruth Rehmann). Ein neuer Blick auf die Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur, der uns bis in die Gegenwart führt: In »Einige Herren sagten etwas dazu« (Kiepenheuer & Witsch, 2024) erzählt Nicole Seifert von den Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe 47, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der Bundesrepublik und von ihren Werken. „Grass, Walser, Böll, Enzensberger – das reicht, um zu wissen, wer gemeint ist, die Texte um Leben und Werk dieser Autoren sind Legion. Die Autorinnen der Gruppe dürften den meisten auch mit vollem Namen wenig sagen. Ilse Schneider-Lengyel? Helga M. Novak? Barbara König? Aber vielleicht Gabriele Wohmann oder Gisela Elsner? Die berühmte Ausnahme ist Ingeborg Bachmann.“ Zur Erstpräsentation des Buchs führt Nicole Seifert ein Gespräch mit Daniela Dröscher. Zum anschließenden Empfang sind Sie herzlich eingeladen.

Tomer Dotan-Dreyfus. Birobidschan

Tomer Dotan-Dreyfus. Birobidschan

Eine Veranstaltung im und vom LCB.

Datum: Dienstag, 20. Februar 2024, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt:  8,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Lesung und Gespräch
Weitere Gäste: Thomas Sparr und Felicitas Hoppe
Moderation: Katharina Teutsch

Der Lyriker Tomer Dotan-Dreyfus wurde 1987 in Haifa geboren, kam mit Anfang zwanzig nach Berlin, um Deutsch zu lernen, aber auch, um der Kultur seiner Vorfahren nachzuspüren. Er wollte mehr über das Leben der Diasporajuden erfahren. Also belegte er einen Jiddischkurs. Und als er sich eines Tages dort langweilte, stellte er Google eine rhetorische Frage: Gibt es einen Ort auf der Welt, in dem Jiddisch Amtssprache ist? Natürlich musste die Antwort „nein“ lauten. Dachte Dotan-Dreyfus. Doch die Suchmaschine wusste Erstaunliches zu berichten: vom autonomen jüdischen Oblast Birobidschan nämlich, acht Flugstunden von Moskau entfernt und nur anderthalb Autostunden von der chinesischen Grenze. In den Schulen dort wird auch auf Jiddisch unterrichtet, die Ortsschilder sind zweisprachig und seit 1930 erscheint die Tageszeitung »Schtern«. Dotan-Dreyfus hat diese heute weitgehend untergegangene jüdische Welt in seinem Debütroman »Birobidschan« (Voland & Quist, 2023) neu aufleben lassen. Allerdings hat er das meiste dazugedichtet: Sein Birobidschan ist ein utopischer Ort, an dem säkulare Juden einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz bis ins 21. Jahrhundert in Ehren halten. Das Ganze hat so viel surrealen Charme und literarische Widersprüchlichkeit, dass man gerade in diesen Zeiten sofort zum begeisterten Birobidschaner wird. Über diesen Ort diskutieren die Autorin Felicitas Hoppe und der Leiter des Jüdischen Verlags, Thomas Sparr.

Gaea Schoeters. Trophäe

Gaea Schoeters. Trophäe

Eine Veranstaltung im und vom LCB.

Datum: Mittwoch, 21. Februar 2024, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt:  8,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Lesung und Gespräch
Moderation: Lisa Mensing

Hunter ist ein steinreicher Amerikaner und begeisterter Jäger, er hatte schon fast alles vor dem Lauf. Dann bietet ihm sein Freund Van Heeren ein Nashorn zum Abschuss an. Hunter reist nach Afrika, doch sein Projekt, die Big Five vollzumachen, wird jäh von Wilderern durchkreuzt. Hunter sinnt auf Rache, als ihn Van Heeren fragt, ob er schon einmal von den Big Six gehört habe. Zunächst ist Hunter geschockt, aber als er die jungen Afrikaner beim flinken Jagen beobachtet …

Im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Lisa Mensing stellt die flämische Schriftstellerin Gaea Schoeters ihren preisgekrönten Roman »Trophäe« vor, der dieser Tage bei Zsolnay erscheint. Ihr Buch geht unter die Haut: Die Tiefenschärfe, mit der sie Geräusche und Gerüche beschreibt, lässt die Leser∙innen unmittelbar spüren, wie nah sich der Protagonist an den Grenzen von Richtig und Falsch bewegt. Nach der Veranstaltung feiern wir das Buch mit Ihnen bei einem Empfang.

 

Paula Fürstenberg.Weltalltage

Paula Fürstenberg.Weltalltage

Eine Veranstaltung im und vom LCB.

Datum: Donnerstag, 22. Februar 2024, 19.30 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt:  8,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen

Lesung und Gespräch
Moderation:Daniela Dröscher

Die Schriftstellerin und Max sind beste Freunde seit der Schulzeit. Jetzt, mit Anfang dreißig, teilen sie sich eine Wohnung. Die Schriftstellerin ist chronisch krank, immer wieder wird sie von heftigen Schwindelanfällen heimgesucht und ist auf Max angewiesen. Max ist der Gesunde, sie die Kranke. So war es schon immer. Doch dann erfährt Max vom Tod seines Onkels und in ihm wächst eine Finsternis. Mit einem Mal gerät alles ins Wanken. Was der Schriftstellerin im aufkommenden Freundschaftskummer hilft, ist das Schreiben. Also erzählt sie ihre Geschichte, und damit auch die von Max, von der Nachwendekindheit im Osten bis in die schwankende Gegenwart. Sie denkt über die gesellschaftlichen Verhältnisse nach, über das Kranksein – und die Sprache der Körper. Doch durch Denken und Schreiben allein lässt sich dem Kummer nicht beikommen. Dafür muss sie aufstehen und tanzen gehen, loslassen und alles vergessen. Und dann steht Max plötzlich wieder in der Tür.

Mit Wärme, Wucht und Witz erzählt Paula Fürstenberg in ihrem neuen Roman »Weltalltage« (Kiepenheuer & Witsch, 2024) von einer besonderen Freundschaft und deren Zerreißprobe. Davon, was es heißt, nicht zu funktionieren in einer Welt, in der alles funktionieren muss; vom Körper und wie wir mit ihm umgehen; von der Kraft der Worte und des Erzählens. Den Abend moderiert die Autorin Daniela Dröscher. Im Anschluss stoßen wir gemeinsam mit der Autorin und ihrem Verlag an.

Veranstaltungen im LCB

Für wunderbare Literaturveranstaltungen empfehlen wir das Programm des Literarischen Colloquiums Berlin.

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