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Veranstaltungen 2014

Uwe Timm. Vogelweide

Uwe Timm. Vogelweide

Kiepenheuer & Witsch

Der neue, wunderbar choreographierte und vielschichtige Roman Uwe Timms erzählt mit hoher Intensität und zugleich fast meditativer Ruhe, präzise, schön, komisch und klug von der Macht des Begehrens, von den geheimnisvollen Spielregeln des Lebens und von der Kunst des Abschieds.Ein Mann hat alles verloren, seine Freundin, seine Geliebte, seinen Beruf, seine Wohnung, er hat einen Bankrott hinter sich und ist hoch verschuldet. Nun lebt er für eine Weile ganz allein auf einer Insel in der Elbmündung, versieht den Dienst als Vogelwart. Ein geradezu eremitisches Dasein, das durch einen Anruf durcheinandergewirbelt wird. Anna kündigt ihren Besuch an – eben jene Anna, die vor sechs Jahren vor ihm nach New York geflohen ist und zuvor sein Leben komplett aus den Angeln gehoben hat. Und während Eschenbach sich auf das Wiedersehen mit ihr vorbereitet, seinen Alltagsritualen folgt, Vögel zählt und Strandgut sammelt, besuchen ihn die Geister der Vergangenheit und es entfaltet sich die Geschichte von Eschenbach, Selma, Anna und Ewald.Es ist die Geschichte von zwei Paaren, die glücklich miteinander waren und es nicht bleiben konnten, als Eschenbachs große, verbotene, richtige und falsche Leidenschaft für Anna entbrannte. Uwe Timm lässt ein konturscharfes Bild unserer Gegenwart entstehen, in der die Partnerwahl einerseits von Optimierungsstrategien, andererseits von entfesselter Irrationalität geleitet wird – und immer auf dem Prüfstand ist. Ein Roman, der den Leser packt und wieder loslässt, auf dass er seinen eigenen Gefühlen und Wertvorstellungen nachspüren kann.

Das Gespräch mit dem Autor führt der Literaturjournalist Joachim Scholl.

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt € 12.- / erm. € 8.-

 

Dienstag, 18.02.2014, 19.30 Uhr

Herfried Münkler. Der grosse Krieg. Die Welt 1914-1918

Herfried Münkler. Der grosse Krieg. Die Welt 1914-1918

Rowohlt Berlin

Vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg, der Krieg, der alles veränderte. Herfried Münkler bietet ein grosses Zeitpanorama dieses epochalen Konflikts.
Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als Ausbruch aus einem scheinbar stillstehenden Zeitalter der Sicherheit wurde sein Beginn am 1. August 1914 von vielen noch euphorisch begrüßt. An seinem Ende, im November 1918, waren zu bilanzieren: 17 Millionen Tote, eine in Trümmer gestürzte Weltordnung und ungestillte Revanchegelüste. Der Erste Weltkrieg veränderte alles. Nicht nur betraten die USA und die Sowjetunion die Weltbühne, auch die Ära der Ideologien und Diktaturen begann, die zu Hitler und Stalin und schließlich zum Zweiten Weltkrieg mit all seinen Verwerfungen führte.

Herfried Münkler schildert in seiner großen Gesamtdarstellung diese "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts, zeigt, wie der Erste Weltkrieg das Ende der Imperien besiegelte, wie er Revolutionen auslöste, aber auch den Aufstieg des Sozialstaats und der Nationalismen förderte. Ein Zeitpanorama von besonderem Rang, das nicht nur die politischen und menschlichen Erschütterungen vor Augen führt, sondern auch zahlreiche Neubewertungen dieses Ereignisses vornimmt. Wenn wir den Ersten Weltkrieg nicht verstehen, wird uns das ganze 20. Jahrhundert ein Rätsel bleiben.

Das Gespräch mit dem Autor führt Christian Richter.

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt € 12.- / erm. € 8.-

 

Mittwoch 26.02.2014, 19.30 Uhr

Dieter Richter. Das Meer. Geschichte der ältesten Landschaft

Dieter Richter. Das Meer. Geschichte der ältesten Landschaft

Zum 50-jährigen Jubiläum des Wagenbach Verlags

Dieter Richter
Das Meer. Geschichte der ältesten Landschaft
Wagenbach Verlag


Die Frage nach dem Ursprung aller Dinge lautet auch: Wie kommt das Salz ins Meer? Dieter Richter beginnt seine souverän geschriebene Kulturgeschichte bei den Schöpfungsmythen des Meeres und endet in unserer Zeit des ansteigenden Meeresspiegels. Dazwischen jede Menge Badelust, Tiefseeforschung und Mondnächte auf Capri! Das Meer ist die größte Region der Erde. Fast drei Viertel der Oberfläche des wasserblauen Planeten sind davon bedeckt. Die marinen Lebensräume umfassen sogar das Vierzehnfache der terrestrischen. Gleichzeitig ist das Meer die unbekannteste Region; vor allem seine Tiefenschichten bergen noch immer die größten Geheimnisse. Mit dem Meer ist die Geschichte fast aller Kulturen der Erde eng verbunden.Das gilt nicht zuletzt für die europäische Kultur: Sie ist um das Mittelmeer herum entstanden – ein Mittler-Meer, das Begegnungen ermöglichte, aber auch Grenzen setzte und Insel-Welten entstehen ließ.
Dieter Richter beschreibt einerseits die Wahrnehmung des Meeres, von den Urängsten über die Mythisierung und schließlich die Romantisierung dieser Landschaft bis hin zum aktuellen, dem ökologischen Blick aufs Meer. Auf der anderen Seite geht es um die Aneignung der Meere durch Seefahrt, Piraterie und Handel.
Auch schildert Richter die Entdeckung des Strandes und unterhält den Leser mit einer kurzweiligen Geschichte des – gesundheitsfördernden und vergnüglichen – Schwimmens im Meer. Eine reich bebilderte Kulturgeschichte!

Das Gespräch mit dem Autor führt Dr. Susanne Schüssler (Verlegerin).

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt: für alle ermäßigt € 8.-

Nach der Lesung möchten wir Sie herzlich zu einem Glas Wein in die Buchhandlung einladen.

Marie Jalowicz Simon. Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945

Marie Jalowicz Simon. Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945

S.Fischer Verlag


Berlin 1942: Die Verhaftung durch die Gestapo steht unmittelbar bevor. Die junge Marie Jalowicz will leben und taucht unter.
Über 50 Jahre danach erzählt Marie Jalowicz Simon erstmals ihre ganze Geschichte. 77 Tonbänder entstehen – sie sind die Grundlage dieses einzigartigen Zeitdokuments.
Offen und schonungslos schildert Marie Jalowicz, was es heißt, sich Tag für Tag im nationalsozialistischen Berlin durchzuschlagen: Sie braucht falsche Papiere, sichere Verstecke und sie braucht Menschen, die ihr helfen. Vergeblich versucht sie, durch eine Scheinheirat mit einem Chinesen zu entkommen oder über Bulgarien nach Palästina zu fliehen. Sie findet Unterschlupf im Artistenmilieu und lebt mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit – der authentische Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau, deren unbedingter Lebenswille sich durch nichts brechen ließ.
Ihr Sohn Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, bat sie kurz vor ihrem Tod, die Geschichte ihres Überlebens auf Band zu sprechen. Auf dieser Grundlage hat die Autorin Irene Stratenwerth zusammen mit Hermann Simon die hier veröffentlichte Fassung erstellt.

Im Gespräch: Hermann Simon und David Dambitsch (Deutschlandfunk)

Aus den Texten liest die Schauspielerin Annette Weber-Diehl.


schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12.- / erm. € 8.-

 

Dienstag, 06.05.2014, 19.30 Uhr

Ulrich Herbert. Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert

Ulrich Herbert. Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert

C.H.Beck Verlag


Deutschland im 20. Jahrhundert – das sind zwei Weltkriege, eine gescheiterte Demokratie, Hitler-Diktatur und Holocaust, ein 40 Jahre lang geteiltes Land. Aber es ist auch Sozialstaat, Wohlstand, Liberalisierung und Globalisierung, eine erfolgreiche Demokratie und die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte. Ulrich Herberts lang erwartetes Werk ist die brillante Vermessung eines ungeheuren Jahrhunderts – und ein Maßstab, an dem sich Zeitgeschichte künftig wird messen lassen müssen.Die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert sieht Herbert durch zwei Perspektiven bestimmt, die zueinander in Widerspruch stehen. Zum einen die großen Kriege und Katastrophen, die das deutsche 20. Jahrhundert in zwei Teile spalten – vor und nach 1945. Deutschland ist das Land, in dem die radikalen Ideologien von links und rechts erdacht wurden, und das einzige, in dem sie jeweils staatliche Form annahmen. Das prägt die erste wie die zweite Hälfte des Jahrhunderts. Zum anderen der Aufstieg der modernen Industriegesellschaft, der über die verschiedenen politischen Systeme hinweg zu jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um die soziale und politische Ordnung führt. Erst 1990 scheinen sie gelöst, als der Sozialismus zusammenbricht. Aber am Ende des Jahrhunderts ist die Debatte um die Leistungen und Defizite des Kapitalismus wieder voll entbrannt. Diesen gewaltigen Prozess legt Ulrich Herbert mit einer Präzision und Tiefenschärfe frei, wie man sie nur selten in der Geschichtsschreibung begegnet. Kriege und Terror, Utopie und Politik, Kapitalismus und Sozialstaat, Sozialismus und demokratische Gesellschaft, Geschlechter und Generationen, Kultur und Lebensstile, europäische Integration und Globalisierung: Wie diese widersprüchlichen Ereignisse und Entwicklungen strukturiert und aufeinander bezogen sind, davon handelt dieses Buch.


Es moderiert Christian Richter.
Das Gespräch mit dem Autor führt Prof. Dr. Paul Nolte.

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt € 12.- / erm. € 8.-

 

Dienstag, 27.05.2014, 19.30 Uhr

Uwe-Karsten Heye. Die Benjamins. Eine deutsche Familie

Uwe-Karsten Heye. Die Benjamins. Eine deutsche Familie

Aufbau Verlag


Vom weltbekannten Philosophen und Autor des „Passagen-Werks" Walter Benjamin bis zur „roten Hilde", der ersten Justizministerin der DDR Hilde Benjamin: Uwe-Karsten Heye erzählt eine deutsche Familiengeschichte, die das gesamte 20. Jahrhundert umspannt.
Fünf Menschen, fünf dramatische Schicksale -- Walter Benjamin, der Philosoph und Autor. Hilde Benjamin, als „rote Guillotine" verschrien, aber auch deren Mann Georg Benjamin, Kommunist und Arzt, ermordet im KZ Mauthausen. Schwester Dora, Sozialwissenschaftlerin, die als Jüdin ebenfalls ins Exil getrieben wurde. Und schließlich Hildes Sohn Michael, Rechtsprofessor in Moskau und Ost-Berlin, der zeit seines Lebens mit der Familiengeschichte rang. Auf der Grundlage von bislang unbekanntem Archivmaterial sowie Gesprächen mit Zeitzeugen entwickelt Heye das spannende Psychogramm einer deutschen Familie und rückt ganz nebenbei so manches Zerrbild aus den Zeiten des Kalten Krieges zurecht.

Das Gespräch mit dem Autor führt Christian Richter.

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt € 12.- / erm. € 8.-
 
 
Dienstag, 03.06.2014, 19.30 Uhr
Heinrich August Winkler. Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall

Heinrich August Winkler. Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall

Der Verlag C.H. Beck in Kooperation mit Schleichers Buchhandlung stellt vor

Heinrich August Winkler
Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall.
C.H. Beck Verlag

Heinrich August Winkler stellt im Gespräch mit Wolfgang Schäuble den dritten Band seines monumentalen Werkes über die Geschichte des Westens vor.

»Eine Darstellung, wie man sie klüger, genauer und umfassender kaum denken kann. Ein Meisterwerk." Ulrich Herbert (Historiker)

Begrüßung: Wolfgang Beck (Verleger), Moderation: Dr. Klaus Wiegrefe

 

ACHTUNG! Anderer Veranstaltungsort:Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin

Eintritt € 12.- / erm. € 8.- Karten: 030/ 8419020 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mittwoch, 17.09.2014, 19.00Uhr

Per Petterson. Nicht mit mir

Per Petterson. Nicht mit mir

Hanser Verlag
 
»›Ich wünsche Ihnen viel Glück im Leben‹, sagte er. ›Ich Ihnen auch‹«, sagte sie. Wenn der norwegische Autor Per Petterson solche Sätze schreibt, eröffnet sich unter der Lakonie ein enormer Resonanzraum. Petterson hat keinen Sprachputz nötig, um Abgründe auszuleuchten. Im neuen Buch erzählt er von Tommy und Jim, die als Jugendliche die besten Freunde waren, bis das Leben sie auseinander riss. Dreißig Jahre haben sie einander nicht gesehen; nun treffen sie sich auf einer Autobrücke wieder. Was war diese Freundschaft einmal, was hätte aus ihr werden können, woran ist sie zerbrochen? Petterson will nicht sezieren und durchleuchten, er kommt seinen Figuren auf andere Art und Weise nah.
»Seine Sätze sehnen sich danach, in die Poesie zu fliegen; selten findet man Prosa, die gleichzeitig so vage und so exakt ist«, schrieb der »New Yorker«.
Per Petterson, geboren 1952 in Oslo, ist einer der bedeutendsten norwegischen Schriftsteller und wurde in Deutschland mit »Pferde stehlen« bekannt.
 
Das Gespräch mit dem Autor führt der Literaturjournalist Dr. Joachim Scholl.

Es übersetzt Julia Stöber.

Aus dem deutschen Text liest Wolfgang Condrus.
 
schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-
 
 
Montag, 22.09.2014, 19.30Uhr
Dirk Kurbjuweit. Alternativlos. Merkel, die Deutschen und das Ende der Politik

Dirk Kurbjuweit. Alternativlos. Merkel, die Deutschen und das Ende der Politik

Hanser Verlag

Seit neun Jahren regiert Angela Merkel Deutschland. Ganz sicher wird sie noch zwei weitere Jahre im Kanzleramt bleiben, aber eigentlich könnte sie auch für immer dort einziehen. Weil sie den Bürgern nichts abverlangt, keine Reformen, keine Opfer und keinen Standpunkt, muss Angela Merkel keine Kritik fürchten. Man schont sich gegenseitig.
SPIEGEL-Redakteur Dirk Kurbjuweit analysiert die Gegenwart in Deutschland und beschreibt das Wechselspiel von Politik und Gesellschaft. Wie hat die Bundeskanzlerin das Land geformt, und wie hat das Land die Bundeskanzlerin geformt? Er beobachtet Angela Merkel seit Jahren, beleuchtet ihre politische Kontrollkultur und ihre Strategie der Schonung. Sie ist die ideale Kanzlerin für diese Gesellschaft, aber ideal heißt hier nicht gut, sondern nur passend.

Lesung und Gespräch

Moderation: Christian Richter

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

 

Dienstag, 07.10.2014, 19.30Uhr

Philipp Blom. Die zerrissenen Jahre 1918-1938

Philipp Blom. Die zerrissenen Jahre 1918-1938

Hanser Verlag

1918 ist der Krieg zu Ende, aber die Welt findet keinen Frieden. Alle Gewissheiten sind ins Wanken geraten, und so geht der Kampf weiter: zwischen Linken und Rechten, Konservativen und Modernisten, Arbeitern und Unternehmern. Nach seinem Bestseller "Der taumelnde Kontinent" über Europas Jahre vor dem Ersten Weltkrieg führt Philipp Blom die Geschichte nun weiter bis ins Jahr 1938 und erweitert den Horizont bis in die USA.


Philipp Blom, 1970 geboren, studierte in Wien und Oxford. Er lebt als Schriftsteller und Historiker in Wien und schreibt regelmäßig für europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen.

Lesung und Gespräch

Moderation: Christian Richter

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

 

Dienstag, 21.10.2014, 19.30Uhr

Heinrich August Winkler. Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall

Heinrich August Winkler. Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall

C.H.Beck Verlag

Mit dem Fall der Mauer vor 25 Jahren ging ein Zeitalter zu Ende. Heinrich August Winklers Geschichte des Westens stellt die dramatischen Ereignisse von 1989 in einen großen weltgeschichtlichen Zusammenhang und schildert meisterhaft die ereignisreichen Jahrzehnte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Untergang der Sowjetunion. Der Band macht deutlich, wie nahe uns die Epochenwende von 1989 bis 1991 immer noch ist: Damals wurden die Grundlagen unserer Gegenwart gelegt.
Niemals zuvor oder danach war der transatlantische Westen so sehr eine Einheit wie in den viereinhalb Jahrzehnten, in denen der Ost-West-Konflikt die Achse der Weltpolitik bildete. Während die Welt mehr als einmal am atomaren Abgrund stand, lösten sich in der »Dritten Welt« die Kolonien von ihren europäischen Kolonialherren und suchten eigene Wege in die politische Unabhängigkeit. Der Vietnamkrieg, »1968« mit den Studentenunruhen im Westen und dem »Prager Frühling« im Osten, die Abrüstungsverhandlungen und der Streit um die Nachrüstung, Solidarnósc und die Systemkrise der Sowjetunion – auf höchstem Niveau schildert Heinrich August Winkler all jene Ereignisse, die gleichsam die Vorgeschichte unserer Gegenwart bilden. Der Westen entschied zwar auf allen Ebenen den »Wettkampf der Systeme« für sich. Doch Winkler zeigt auch sehr deutlich, dass aus den Umwälzungen der Jahre 1989 bis 1991 eine Welt ohne Gleichgewicht hervorging. Ein abschließender Band, der im kommenden Jahr erscheinen soll, wird diese »Zeit der Gegenwart« darstellen.

Vortrag und Gespräch

Das Gespräch mit dem Autor führt Christian Richter.

 

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12,- / erm. € 8,- / für Studenten € 3.-

 

Dienstag, 28.10.2014, 19.30Uhr

Ulrich Raulff. Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens

Ulrich Raulff. Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens

Klett Cotta Verlag

Mit Witz und Charme besichtigt Ulrich Raulff die Epoche der 70er-Jahre und gewinnt diesem theoriebesessenen und anarchielustigen Jahrzehnt Erkenntnisse ab, die es freiwillig nicht preisgeben wollte: ein kleines Porträt der »Generation Theorie«.


Die 70er-Jahre begannen in den USA am 18. August 1969 in Woodstock, sie führten über Vietnam nach Europa und endeten mit dem Tod Michel Foucaults am 25. Juni 1984 in Paris: Ulrich Raulff, heute einer der einflussreichsten Intellektuellen Deutschlands, nimmt jung, belesen, unerfahren in Marburg Abschied von den unergiebigen Auseinandersetzungen um Theorien und Revolutionen, die nie stattfinden sollten. Wenige Jahre nach dem Tod Adornos wechselt er als »Flakhelfer der 68er« nach Paris und findet intellektuell und existenziell zu sich selbst. Nachdenklich und ironisch erkundet er die 70er-Jahre und eine ganze Generation, die sich, auf der Flucht vor den Ideologien des 20. Jahrhunderts, mit unbändiger »Lust am Lesen« dem Strukturalismus in die Arme warf. In atmosphärisch dichten Beschreibungen schildert er seine Begegnungen mit Foucault, Roland Barthes und anderen Heroen und Schurken jener Zeit.


Ulrich Raulff, geboren 1950, studierte Geschichte und Philosophie in Marburg, Frankfurt und Paris, forschte in Europa und den USA. Er lebte in Berlin, Frankfurt und München, leitete das Feuilleton der F. A. Z., war leitender Redakteur der SZ. Seit zehn Jahren ist er Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

Lesung und Gespräch

Moderation:Dr. Jens Bisky

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12,- / erm. € 8,- / für Studenten € 3.-

 

Dienstag, 04.11.2014, 19.30Uhr

Gaito Gasdanow. Glück. Eine Erzählung. Edition 5plus

Gaito Gasdanow. Glück. Eine Erzählung. Edition 5plus

Ein Abend mit der Übersetzerin Rosemarie Tietze

Gaito Gasdanow, 1903 in St. Petersburg geboren und 1971 in München gestorben, gilt als einer der wichtigsten russischen Exilautoren des frühen 20. Jahrhunderts. Seit 1923 lebte er im Exil in Paris, in jener russischen Exilgemeinde, der auch Nabokov angehörte. 2012 erschien erstmals im Hanser Verlag der Roman »Das Phantom des Alexander Wolf« und in diesem Jahr »Ein Abend bei Claire«. In der Edition 5plus liegt nun die Erzählung »Glück« vor, die von einer Art Seelenfrieden angesichts einer persönlichen Katastrophe erzählt. Dass wir diesen Autor von Weltrang auf Deutsch lesen dürfen, verdanken wir einzig der Übersetzerin Rosemarie Tietze, die für ihre Übertragungen aus dem Russischen vielfach ausgezeichnet wurde, zuletzt für Tolstois »Anna Karenina«. Sie stellt uns Gasdanows Werk und Leben und ihre Arbeit als Übersetzerin russischer Weltliteratur vor.

Lesung und GesprächModeration: Dr. Jens Bisky

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12,- / erm. € 8,- / für Studenten € 3.-

Dienstag, 11.11.2014, 19.30 Uhr

Hans-Dieter Gelfert. William Shakespeare in seiner Zeit

Hans-Dieter Gelfert. William Shakespeare in seiner Zeit

C.H. Beck Verlag

Hans-Dieter Gelfert ist emeritierter Professor an der Freien Universität Berlin. Er ordnet den Dichter in den politischen, sozialen, kulturellen und religiösen Kontext seiner Zeit ein und zeigt auf, warum er über seine Epoche hinaus immer noch hochaktuell ist.


„Hans-Dieter Gelferts Buch zum Shakespeare-Jahr 2014 ist ein Glücksfall, weil hier ein deutscher Anglistikprofessor ohne jeden Dünkel in gut verständlicher Sprache Shakespeare zum Leben erweckt. Shakespeare lotet die menschliche Psyche von einer Vielzahl von Standpunkten aus und versteht es wie kein anderer Dramatiker, die Vielfalt und Vielstimmigkeit seiner Charaktere realistisch zu orchestrieren. Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, das auch Zusammenfassungen aller Stücke enthält."WDR3

Lesung und Gespräch

Moderation: Prof. Dr. Claudia Olk

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)
Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

 

Dienstag, 18.11.2014. 19.30Uhr

Friedrich Christian Delius. Tanz durch die Stadt. Aus meinem Berlin-Album

Friedrich Christian Delius. Tanz durch die Stadt. Aus meinem Berlin-Album

Zusammengestellt von Rainer Nitsche
Mit Fotos von Renate von Mangoldt

Transit Verlag

Seit 1963 lebt der Schriftsteller F.C. Delius in Berlin. Kein Wunder also, dass diese Stadt ihn in all ihren Facetten immer wieder gelockt, provoziert oder inspiriert hat. In seinen Gedichten, polemischen Texten, Romanen, heiteren Lob- oder Widerreden ist Berlin immer wieder Thema – wie dieses Album, zusammengestellt von Rainer Nitsche, aufs Schönste beweist. Dabei ist das Atmosphärische immer das Wichtigste (und am schwersten zu Beschreibende): die Mischung aus Endzeitstimmung und Abenteuerlust in den sechziger Jahren, die Fronten im Kalten Krieg zwischen Ost- und West-Berlin, zwischen utopischen Aufbrüchen und verbiestertem Festhalten am Gewohnten, die Kultivierung des Inseldaseins, die Euphorie nach 1989, der rasante Sprung ins neue Jahrtausend und die manchmal ernüchternde Landung danach. Und das alles beschreibt F.C. Delius in witzigen, ironischen (auch selbstironischen) und pointierten Formulierungen, die sich mit Freude dem gängigen Bild von Berlin damals wie heute verweigern.


Lesung und Gespräch

Moderation: Dr. Joachim Scholl

 

ACHTUNG! Anderer Veranstaltungsort:
Kohlhaas & Company, Buchhandlung im Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin

Karten: Kohlhaas & Company: 030/ 8825044, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und
Schleichers Buchhandlung: 030/ 8419020, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eintritt € 12,- / erm. € 8,- / für Studenten € 3.-

 

Mittwoch, 03.12.2014, 20.00Uhr

Die Wasserglaslesung

Die Wasserglaslesung

 Ein Licht, ein Tisch, ein Wasserglas, eine Stimme, ein Text - mehr nicht.
 
Der Schauspieler und Sprecher Wolfgang Condrus liest Erzählungen von Anton Čechov, Iwan Bunin und Isaak Babel.
 
Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzzahl zwingend erforderlich.
 
ACHTUNG! Anderer Veranstaltungsort:Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf, Königin-Luise-Str. 41, 14195 Berlin
Eintritt € 5,- / für Studenten € 3.-
 
 
Dienstag, 09.12.2014, 20.00Uhr
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Schleichers Buchhandlung

Die Buchhandlung
an der FU Berlin
Königin-Luise-Str.41
14195 Berlin
Tel: 030-841 902-0
Fax: 030-841 902-13
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.schleichersbuch.de

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Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 - 19 Uhr
Samstag: 9.30 - 16 Uhr
Adventsamstage: 9 - 19 Uhr

    
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