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Veranstaltungen 2018

Alfred Neumann. Es waren ihrer Sechs

Alfred Neumann. Es waren ihrer Sechs

Datum: Dienstag, 29.05.2018, 19.30 Uhr

Achtung! Anderer Veranstaltungsort: Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin

Eintritt: 5,-€

Vorstellung und Lesung aus dem bedeutenden, wieder entdeckten Widerstandsroman über die Weiße Rose aus dem Jahr 1944. Verbunden mit einer Verlagspräsentation des Verlages DAS KULTURELLE GEDÄCHTNIS.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Neuerscheinungen des Frühjahrs, u.a. der Roman "Es waren ihrer Sechs" von Alfred Neumann, der zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Aufdeckung der Widerstandsgruppe Die Weiße Rose und der Ermordung der Geschwister Scholl und deren Mitstreiter durch das Nazi-Regime neu aufgelegt wurde.

Bereits vor seinem Erscheinen in Deutschland wurde Alfred Neumanns internationaler Erfolgsroman über die Geschwister Scholl, der zunächst 1944 auf Englisch publiziert worden war, zum Skandal. Jetzt lässt sich dieser sprachlich virtuose Roman wiederentdecken und seine Rezeptionsgeschichte nachvollziehen.
„Ein spannenderes und ungewöhnlicheres Verlagsprojekt hat es in den letzten Jahren kaum gegeben. Und selten war ein Name so sprechend wie dieser: Der Verlag DAS KULTURELLE GEDÄCHTNIS will kluge, zeitlose und doch vergessene Bücher wieder zugänglich machen.“ Deutschlandfunk

Ein Abend mit den Verlegern Thomas Böhm (Moderation), Peter Graf und Carsten Pfeiffer. Es liest der Schauspieler Frederic Böhle.

Heinrich August Winkler. Zerbricht der Westen? Über die gegenwärtige Krise in Europa und Amerika

Heinrich August Winkler. Zerbricht der Westen? Über die gegenwärtige Krise in Europa und Amerika

C.H. Beck Verlag

Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Der Westen steckt in einer schweren Krise. Heinrich August Winkler analysiert die Ursachen und erklärt die Zusammenhänge. Mit seinem glasklar formulierten Buch gibt der Autor der „Geschichte des Westens“ dem Leser einen politischen Kompass in die Hand, der dabei hilft, sich im ebenso verwirrenden wie gefährlichen Krisenbündel unserer Zeit zurechtzufinden. Zerbricht der Westen? Finanzkrise, Flüchtlingsströme, Brexit, autoritäre Regime in der EU und an ihren Grenzen, dazu ein amerikanischer Präsident, der weltweit für tiefe Verunsicherung sorgt – Europa und Amerika haben mit vielen Herausforderungen gleichzeitig zu kämpfen. Gleichsam als „Geschichte auf Widerruf“ beschreibt der wohl beste Kenner des Westens Schritt für Schritt die jüngsten Ereignisse – und er spart dabei nicht mit klaren Urteilen über das, was falsch gelaufen ist, was richtig bleibt und was sich dringend ändern muss, wenn der Westen die Krise überwinden will.

Heinrich August Winkler ist einer der prominentesten deutschen Historiker. Seine Werke „Der lange Weg nach Westen“ und „Geschichte des Westens“ sind weithin gelesene Bestseller. Seit 1991 war er bis zu seiner Emeritierung Professor für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Autorenfoto: Heike Zappe (HU)

Die Wasserglaslesung

Die Wasserglaslesung

Datum: Freitag, 02.03.2018, 20.00Uhr

Ein Licht, ein Tisch, ein Wasserglas, eine Stimme, ein Text - mehr nicht. Der Schauspieler und Sprecher Wolfgang Condrus liest. Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzzahl zwingend erforderlich.

ACHTUNG! Anderer Veranstaltungsort: Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf, Königin-Luise-Str. 41, 14195 Berlin

Eintritt € 10,- / für Studenten € 3.- (Getränke inklusive)

Gregor Gysi. Ein Leben ist zu wenig. Die Autobiographie

Gregor Gysi. Ein Leben ist zu wenig. Die Autobiographie

---- DIESE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT-----
 
Aufbau Verlag
 
Datum: Mittwoch, 21.03.2018, 19.30Uhr
 
Moderation: Christian Richter
 
Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt und wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten. Hier erzählt er von seinen zahlreichen Leben: als Anwalt, Politiker, Autor, Moderator und Familienvater. Seine Autobiographie ist ein Geschichts-Buch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise erlebbar macht.
Kaum ein deutscher Politiker wurde so geschmäht, kaum einer schlug sich so erfolgreich durchs Gestrüpp der Anfeindungen – hin zu einer anerkannten Prominenz: In seinem Buch erzählt Gregor Gysi von seiner Kindheit und Jugend, schildert seinen Weg zum Rechtsanwalt, gibt Einblicke in sein Verhältnis zu Dissidenten und in die Spannungsfelder an der Spitze von Partei und Bundestagsfraktion. Vor allem aber berichtet er von der erstaunlichen Wendung, die sein Leben mit dem Herbst 1989 nahm: Der Jurist wird Politiker. „Einfach wegrennen, das wollte ich nie", sagt Gysi und trifft damit einen Kern seines Wesens: Widersprüche aushalten. Ein Leben und eine Familiengeschichte, die von Russland bis Rhodesien führt, in einen Gerichtsalltag mit Mördern und Dieben, und zu der ein Lob Lenins und die Nobelpreisträgerin Doris Lessing gehören.
Andreas Guski. Dostojewskij. Eine Biographie

Andreas Guski. Dostojewskij. Eine Biographie

C.H. Beck Verlag

Datum: Dienstag, 15.05.2018, 19.30Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Lesung und Gespräch
 
Dostojewskijs große Romane sind existentielle Lektüreerlebnisse, die kein Leser je wieder vergisst. Kaum weniger fesselnd ist sein von äußeren und inneren Dramen geprägtes Leben. Andreas Guski legt die erste Biographie in deutscher Sprache seit über 25 Jahren vor. Anschaulich erzählt er Dostojewskijs Leben und präsentiert sein gewaltiges Oeuvre im Kontext der Zeit.
 
Als Dostojewskij mit 27 Jahren aus politischen Gründen verhaftet wird, entgeht er seinem Todesurteil buchstäblich in letzter Minute. Nach zehn Jahren in Sibirien beginnt er sein literarisches Comeback. Vor seinen Gläubigern flieht er ins Ausland, vor der materiellen Not ins Glücksspiel. Andreas Guski verfolgt Dostojewskijs politische Wandlungen zwischen Revolte und Reaktion und seine Versuche, als professioneller Schriftsteller zu überleben. Mit Schuld und Sühne hat Dostojewskij, so Thomas Mann, „den größten Kriminalroman aller Zeiten“ verfasst. Zugleich leuchtet er in seinen Werken selbst die geheimsten Winkel der menschlichen Seele gnadenlos und feinfühlig aus. Seine Auseinandersetzung mit der modernen Welt machte ihn zum „Propheten des 20. Jahrhunderts“ (Albert Camus). Dostojewskijs Romane und Erzählungen, die mit unerhörter Spannung aufgeladen sind und gleichzeitig von bohrender Sinnsuche zeugen, gehören bis heute zu den meistgelesenen Werken der Weltliteratur und werden in dieser neuen Biographie meisterhaft erschlossen.
 
Andreas Guski ist emeritierter Professor für Slavische Philologie an der Universität Basel. Er ist einer der besten deutschen Kenner von Dostojewskijs Werk, zu dem er vielfach publiziert hat.
Uwe Timm. Ikarien

Uwe Timm. Ikarien

Kiepenheuer & Witsch Verlag

Datum: Donnerstag, 19.04.2018, 19.30Uhr

Moderation: Thomas Geiger

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Deutschland Ende April 1945: Michael Hansen, 25, kehrt als amerikanischer Offizier in das Land seiner Geburt zurück und übernimmt einen Auftrag des Geheimdienstes. Er soll herausfinden, welche Rolle ein bedeutender Wissenschaftler im Nazireich gespielt hat. Während regional noch der Krieg tobt, bricht Hansen von Frankfurt nach Bayern auf und bezieht Quartier am Ammersee. In einem Münchner Antiquariat findet er einen frühen Weggefährten des Eugenikers Professor Ploetz, den Dissidenten Wagner. Von ihm lässt er sich die Geschichte einer Freundschaft erzählen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Breslau begann und die beiden Studenten über Zürich bis nach Amerika führte – und mitten hinein in die Auseinandersetzung um die beste gesellschaftliche Ordnung: Hier ein Sozialismus nach Marx, dort das utopische Projekt der Gemeinde Ikarien, die vom französischen Revolutionär Étienne Cabet in Amerika gegründet wurde. Hansen kommt durch die Lebensbeichte Wagners dem faustischen Pakt auf die Spur, den der Rassenhygieniker Ploetz mit den Nazis einging, und dem ganz anderen Schicksal, das den Antiquar wegen seiner widerständigen Haltung ereilte. Seine Reise durch das materiell und moralisch zerstörte Land lässt Hansen Zeuge eines Aufbruchs werden, der die deutsche Geschichte prägen sollte.


Uwe Timm, geboren 1940, freier Schriftsteller seit 1971. Sein literarisches Werk wurde mittlerweile in 17 Sprachen übersetzt. Der Autor wurde 2006 mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, erhielt 2009 den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille.

Thomas Geiger, geboren 1960 in Sulzbach-Rosenberg/Oberpfalz. Nach einer Buchhändlerlehre in Nürnberg Studium der Germanistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in München. Seit 1989 als Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums Berlin zuständig für die Redaktion der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“ und für das Programm des LCB.

Autorenfoto: Gerhard Leber

1968 – Rückblick nach 50 Jahren

1968 – Rückblick nach 50 Jahren

Zwei Autoren im Gespräch über ihre Bücher

Datum: Mittwoch, 19.09.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

In Kooperation mit dem Klett-Cotta Verlag

 

Gretchen Dutschke. 1968. Worauf wir stolz sein dürfen (kursbuch. edition)
Immer ganz nahe am Geschehen und von den öffentlichen Ereignissen mit ihrer Familie direkt betroffen, ist Rudi Dutschkes Ehefrau eine äußerst wichtige, authentische Zeitzeugin. Deshalb ist ihr kritisch reflektierender Blick aus heutiger Sicht auf den gesellschaftlichen Aufbruch der 60er Jahre und dessen Wirkung für die Gegenwart von hohem Wert.

Gretchen Dutschke ist gebürtige Amerikanerin und kam zum Studieren nach Deutschland, wo sie 1964 Rudi Dutschke kennenlernte.

Wolfgang Kraushaar. Die blinden Flecken der 68er Bewegung (Klett-Cotta Verlag)
Der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar erforscht Protestbewegungen der Neuzeit, auch die 68er Revolte, die RAF und den linken Terrorismus. In seinem aktuellen Buch problematisiert er die vorherrschenden Deutungsmuster der 68er-Bewegung, insbesondere das Verhältnis der Gruppen und Akteure zur Gewalt, was letztlich zum Bedeutungsverlust der Bewegung als Motor des demokratischen Aufbruchs und zu deren Zerfall geführt hat. Dennoch reichen ihre positiven Impulse in die gesellschaftliche Gegenwart hinein.

Wolfgang Kraushaar arbeitet seit 1987 als Politikwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Im Zentrum seiner Forschungen stehen Protestbewegungen und der moderne Terrorismus.

50 Jahre Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf

50 Jahre Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf

 

seit 1968!

 

Einladung zum Ladenfest

 

Bei Musik, Wasser und Wein möchten wir mit Ihnen zurückblicken auf bewegte Zeiten und ein Stück Dahlem-Geschichte.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Besuch bei uns?

Oder an Bücher, die Ihnen zu unverzichtbaren Begleitern wurden?

 

Schreiben Sie uns eine Postkarte, einen Brief, eine Mail, ein Fax

mit Ihren Erinnerungen an uns, seien es erfreuliche oder kuriose, kritische oder lobende.

Was Sie mit uns verbindet, würden wir gern auf unserer Homepage veröffentlichen oder im Schaufenster präsentieren.

Bleiben Sie uns gewogen und feiern Sie mit uns Geburtstag.
 
 
Musik von Tal Arditi (Gitarre)
 
 

Samstag, 22.September 2018

15 – 20 Uhr

Ralf Rothmann. Der Gott jenes Sommers

Ralf Rothmann. Der Gott jenes Sommers

Suhrkamp Verlag

Datum: Donnerstag, 27.09.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Claus-Ulrich Bielefeld

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Lesung und Gespräch


Ein Kind im Krieg: Anfang 1945 muss die zwölfjährige Luisa Norff mit ihrer Mutter und der älteren Schwester aus dem bombardierten Kiel aufs Land fliehen. Das Gut ihres Schwagers Vinzent, eines SS-Offiziers, wird ein unverhoffter Raum der Freiheit: Kein Unterricht mehr, und während alliierte Bomber ostwärts fliegen und immer mehr Flüchtlinge eintreffen, streift die Verträumte durch die Wälder und versucht das Leben diesseits der Brände zu verstehen: Was ist das für eine Beunruhigung, wenn sie den jungen Melker Walter sieht, wer sind die Gefangenen am Klostersee, wohin ist ihre Schwester Billie plötzlich verschwunden, und von wem bekommt die Perückenmacherin eigentlich die Haare? Und als ihr auf einem Fest zu Vinzents Geburtstag genau das widerfährt, wovor sich alle Frauen in jenen Tagen fürchten, bricht Luisa unter der Last des Unerklärlichen zusammen.

»Ralf Rothmann zählt mit seiner eindringlichen Poetik zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren, und als Erzähler ist er womöglich der feinnervigste seiner Generation.« Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Claus-Ulrich Bielefeld, geboren 1947 in Bad Schwalbach, lebt in Berlin. Er studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und war Literaturredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sowie Literaturkritiker für diverse Zeitungen.

 

Autorenfoto: Heike Steinweg

Rüdiger Schaper. Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten

Rüdiger Schaper. Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten

Siedler Verlag

Datum: Donnerstag, 04.10.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)


"
Alexander von Humboldt ist 57 Jahre alt, er ist weltberühmt und pleite und muss nach Berlin zurück." So beginnt Rüdiger Schapers Biographie des großen Universalgelehrten, die einen neuen Blick auf diese welthistorische Figur gewährt. Denn aus der Perspektive der letzten Lebensjahrzehnte, die Humboldt, nach seinen Entdeckerjahren in Übersee, nun weitgehend in der ungeliebten preußischen Heimat verbringt, lässt Schaper dieses Forscherleben Revue passieren. Er widmet sich dessen Reisen ebenso wie seiner schillernden Persönlichkeit und spürt dabei auch dem preußischen Erbe nach, das ihn zeitlebens begleitet hat. Und hier, in der preußischen Heimat, zieht Humboldt Bilanz: Hier wird er Geist und Materie, Natur und Geschichte, Wissenschaft und Kunst und die eigenen Reiseabenteuer in ein universelles System überführen.

Rüdiger Schaper, Jahrgang 1959, leitet das Kulturressort des Berliner "Tagesspiegel", für den er seit 1999 tätig ist. Zuvor war er zehn Jahre lang Kulturkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin.

 

Autorenfoto: Kai-Uwe Heinrich

Frido Mann. Das Weiße Haus des Exils

Frido Mann. Das Weiße Haus des Exils

 

DIESE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT.

S. Fischer Verlag

Datum: Mittwoch, 24.10.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag

 Lesung und Gespräch

1942 bezog Thomas Mann sein neues Haus in Pacific Palisades. Es ist ein Refugium für den Schriftsteller gewesen, ein Treffpunkt des Exils und ein Ort der Geborgenheit für den Enkel. Im März 2018 kehrt Frido Mann auf den Spuren seiner Erinnerung zurück, kurz bevor das Haus von der Bundesregierung als Zentrum des transatlantischen Dialogs eröffnet werden soll. Frido Mann erinnert an das politische Engagement der Manns im Exil und sieht sich mit der Frage konfrontiert, welche Wirkung der offene Dialog heute – in Trumps Amerika – noch entfalten kann. Sein Essay ist ein radikales Plädoyer für Verantwortung und Verständigung in einer Zeit der globalen Krise.

Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie viele Jahre als klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München.

 

Autorenfoto: Thomas Elsner

Horst Bredekamp. Berlin am Mittelmeer. Kleine Architekturgeschichte der Sehnsucht nach dem Süden

Horst Bredekamp. Berlin am Mittelmeer. Kleine Architekturgeschichte der Sehnsucht nach dem Süden

Wagenbach Verlag

Datum: Mittwoch, 31.10.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Susanne Schüssler

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

 

Vortrag und Gespräch

 

In Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach

Berlin gilt als eine Stadt, die sich quasi aus dem Nichts immer wieder neu erfunden hat. Dabei gibt es eine starke Traditionslinie, die Berlin in jeder Epoche ihrer Architekturgeschichte sichtbar prägte: die Orientierung an der Kunst der Mittelmeerländer, die der Stadt schon früh einen südlichen Charakter verlieh.

Ein prominentes Beispiel ist Schlüters barockes Schloss in der Mitte Berlins. Auch die Architektur des neu errichteten Schlosses nimmt diese Bezüge wieder auf, wie Horst Bredekamp in seinem Buch zeigt. Doch die Fertigstellung des Humboldt Forums 2019 verändert nicht nur die Stadtlandschaft in Berlin-Mitte, sondern bedeutet auch für die Museen einen enormen Umbruch.

Mit dem Umzug der Sammlungen der außereuropäischen Kulturen ins neu errichtete Schloss müssen sich nicht zuletzt die Dahlemer Museen neu erfinden. Haben sie die Chance, sich in einen lebendigen Campus für Bildung und Forschung zu verwandeln?

Publikumsbeteiligung erwünscht!

Horst Bredekamp, geboren 1947 in Kiel, studierte Kunstgeschichte an der Universität Marburg. Seit 1993 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität.

Susanne Schüssler, geboren 1962 in München, ist Verlegerin.

 

Autorenfoto: Barbara Herrenkind

Jörn Leonhard. Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918 – 1923

Jörn Leonhard. Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918 – 1923

C.H.Beck Verlag

Datum: Montag, 05.11.2018, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

In Kooperation mit dem Verlag C.H.Beck

Buchvorstellung und Gespräch


Aus aller Welt kamen im Frühjahr 1919 Diplomaten und Staatsmänner nach Paris, um den größten Krieg, den die Welt bis dahin gesehen hatte, zu beenden und eine neue Friedensordnung zu errichten. Meisterhaft erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt vom Krieg in den Frieden schlitterte und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete. Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Wie sollte man ihn beenden? Leonhards eindrucksvolles Buch erkundet die Ereignisse in Europa und darüber hinaus: Es werden die hochfliegenden Erwartungen und die teils gegenläufigen Versprechen ebenso deutlich wie die erdrückenden Probleme bei der Umsetzung. Ob im Blick auf untergehende Reiche und neue Staaten, ethnische Minderheiten oder das neue Phänomen von Flucht und Vertreibung – aus der Art und Weise, wie der Krieg zu Ende ging, entstand ein schwieriges Erbe – bis in unsere Zeit.

 

Autorenfoto: Ekko von Schwichow

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