Wallstein Verlag
Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils in Paris, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.
Chaim Soutine, der weißrussisch-jüdische Maler und Zeitgenosse von Chagall, Modigliani und Picasso, fährt am 6. August 1943 in einem Leichenwagen versteckt von der Stadt Chinon an der Loire ins besetzte Paris. Die Operation seines Magengeschwürs ist unaufschiebbar, aber die Fahrt dauert aufgrund der Umwege – um die Kontrollposten der Besatzungsmacht zu meiden – viel zu lange, nämlich 24 Stunden.
In einem Strom bizarrer Bilder, die der verfolgte Maler im zeitweiligen Morphin-Delirium vor sich auftauchen sieht, erzählt der Roman halb historisch, halb fiktiv Episoden aus Soutines Kindheit in Smilowitschi bei Minsk, die ersten Malversuche in Wilna, den beharrlichen Traum von Paris, der Welthauptstadt der Malerei. Er beschwört die unwahrscheinliche Freundschaft mit Modigliani, den plötzlichen Erfolg und das Ende der goldenen Pariser Jahre.
Im Gespräch mit dem Autor: Thedel von Wallmoden (Verleger), Wallstein Verlag
Literaturhaus Berlin in Kooperation mit schleichersbuch und Kohlhaas & Company
Achtung! Veranstaltungsort:
Literaturhaus Berlin, Fasansenstr. 23, 10719 Berlin
Eintritt € 5.- / erm. € 3.-
Ihre Kartenreservierungen nimmt das Literaturhaus Berlin, sofern nicht anders angegeben, gern telefonisch (887286-0) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen.
Dienstag, 07.05.2013, 20.00 Uhr